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Griechenland - Festland und Peloponnes

Griechenland liegt im Südosten Europas auf der Balkanhalbinsel und grenzt an  Albanien, Mazedonien, Bulgarien und die Türkei. Mit einer Landfläche von etwa 131950 qkm hat es etwa ein Drittel der Fläche von Deutschland.
Die Helleniden, ein vorwiegend aus Kalksteinen bestehendes bis 2637m hohes Faltengebirge, durchziehen das Land bis zur Südspitze des Peloponnes  und teilen es in eine feuchte, maritime Westseite und eine trockenere, kontinentale Ostseite. In der Westhälfte fallen zwei- bis dreimal so viele Niederschläge wie in der Osthälfte. Abhängig von Klima und Höhe verändert sich auch die Vegetation. Während man in Küstennähe mediterrane Vegetation mit immergrünen Hartlaubgewächsen findet, wachsen in kontinentalem Klima laubabwerfende Laubmischwälder. Das Gebirge reicht an vielen Stellen des Landes bis ans Meer und gliedert die Küsten in zahlreiche Buchten. Hier findet der Besucher mal steile und felsige Küsten, mal lange Sandstrände.
Griechenland hat mehrere Nationalparks, etwa in den Bergregionen von Olymp, Parnass und weiterer Gebirge, in der Samaria- und Vikoschlucht oder am Prespasee. 
Die Sommer sind warm und trocken, die Winter mild. Zur Hauptreisezeit im Juli und August ist es in der Regel heiß, so dass das Spätfrühjahr und der Frühherbst möglicherweise als günstigere Reisezeiten anzusehen sind. Ein günstiger Zeitpunkt für Studien- und Wanderreisen ist der Mai, der sommerliche Badeurlaub ist von Juni bis Oktober möglich.
Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte von Griechenland beträgt 80 Einwohner/km. Mehr als die Hälfte seiner Bewohner wohnt allerdings im Bereich von Athen und Thessaloniki, während die Gebirgsregionen nur dünn besiedelt sind. Etwa 98% der Bevölkerung sind griechisch-orthodoxe Christen. Die größte Minderheit sind Muslime, gefolgt von Katholiken und Protestanten.
Griechenland ist seit 1975 eine parlamentarische Republik. Der Staatspräsident wird vom Parlament für fünf Jahre gewählt und ernennt den Ministerpräsidenten. Die 300 Abgeordneten des Parlaments (Nationalversammlung) werden für 4 Jahre gewählt. Für den Einzug einer Partei ins Nationalparlament gilt eine 3%-Hürde. Eine Besonderheit ist die autonome Mönchsrepublik Athos auf der Halbinsel Ajion Oros.
Die Bedeutung der Landwirtschaft geht zwar zurück, doch Griechenland ist immer noch ein Agrarland. Traditionell werden seit der Antike Wein, Oliven und Getreide angebaut. Hinzu kommen weitere Agrarprodukte wie Zitrusfrüchte, Baumwolle und Tabak. Ein wichtiger Industriezweig ist die Weiterverarbeitung landwirtschaftlicher Produkte in der Konservenindustrie und der Textilindustrie. Weiterhin gibt es unter anderem chemische Industrie, Metall verarbeitende Industrie und Schiffbau. Die Schifffahrt hat für Griechenlands Wirtschaft große Bedeutung.
Die Nationalstraßen sind größtenteils asphaltiert und touristische Magnete in der Regel mit dem PKW gut zu erreichen. Da die Landwege aber oft umständlich sind und viel Zeit in Anspruch nehmen, hat sich ein dichtes Flugnetz entwickelt. Griechenland hat etwa 40 Flughäfen, von denen  ca. drei Viertel für den internationalen Flugverkehr sind. Der wichtigste Flughafen ist in Athen.
Athen ist eine moderne Großstadt mit antiker Kulisse. Seit 3000 Jahren prägt die Akropolis das Stadtbild und hat sich seitdem immer wieder verändert. Viele der heute so bewunderten Bauten, Propyläen, Nike-Tempel, Erechtheion und Parthenon etwa, sind in der Zeit zwischen 467 und 406 v. Chr. entstanden. Im 19. Jahrhundert wurde die Akropolis zum musealen, an der klassichen Antike orientierten Bezirk: Bauten aus dem Mittelalter und der osmanischen Zeit wurden abgerissen.
Ein besonders beliebtes Reiseziel ist auch Delphi, da es nicht nur zahlreiche gut erhaltene Altertümer (Apollon-Tempel, Theater von Delphi etc.) sondern auch faszinierende Ausblicke auf eine tolle Landschaft bietet.
/sbr